News
Einzelne Artikel sind mehrsprachig vorhanden - Achten Sie auf diese Symbole:  

News - Archiv


Dezember 2012 -
Lesen Sie hier den Rückblick zur Arbeit- und Arbeitslosenmesse 2012

Arbeit und- Arbeitslosenmesse
28. September bis 29. September 2012

Wir gehen krank in die Arbeit
Von Charles Ofoedu und Christopher Labenbacher
Arbeiterkammerpräsident Tumpel hat in seiner Rede auf der 157. Vollversammlung der AK Wien darauf hingewiesen, dass sich „Die Krankenstandstage durch psychische Belastungen […] in den letzten 20 Jahren verdreifacht“ haben.

Tatsächlich sind die Krankenstände seit Jahren zurückgegangen: 2000 waren ArbeitnehmerInnen durchschnittlich 14,4 Tage im Jahr in Krankenstand, 10 Jahre später sind es nur mehr 12,9.

Aber:
Viel zu viele gehen krank in die Arbeit: Der Arbeitsgesundheitsmonitor 2009 belegt: Über 40 Prozent geben an, im vergangenen Halbjahr zumindest ein Mal krank zur Arbeit gegangen zu sein. Die Ursachen sind die Sorge um den Arbeitsplatz und der Druck auf die Beschäftigten.
Deshalb sei laut Tumpel der neuerliche Vorstoß von Wirtschaftsvertretern, ArbeitnehmerInnen Krankenstände oder deren Bezahlung kürzen zu wollen „ ein Zynismus. […] Die Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen machen nicht blau, das Gegenteil ist wahr “, so Tumpel.

Wir, die Mitglieder der AK-Fraktion BDFA (Bunte Demokratie für Alle) begrüßen diese Aussagen Tumpels sehr, doch finden wir auch, dass die Bemühungen der AK, diese Missstände zu beheben nicht weit genug greifen.
Die Zunahme psychischer Probleme betrifft nämlich eben nicht nur die ArbeitnehmerInnen, sondern in viel stärkerem Ausmaß auch die zunehmende Anzahl der Arbeitslosen.
Mögliche individuelle Folgen der Arbeitslosigkeit, insbesondere der Langzeitarbeitslosigkeit, sind psychische und gesundheitliche Probleme wie   Depressionen, Suchterkrankungen und eine durch Hoffnungslosigkeit und Lebensunlust erhöhte Suizidneigung, sowie gesellschaftlich-kulturelle Isolation, Verarmung.
Arbeit ist für viele Menschen ein psychosozialer Stabilisierungsfaktor und regelt Tagesstruktur und das soziale Umfeld. Während in ärmeren Ländern bei Arbeitslosigkeit auch heute noch die materielle Not im Vordergrund steht, sind es  heute vor allem die psychosozialen Auswirkungen der Arbeitslosigkeit. Allerdings wird beklagt, dass sich auch die materielle Situation in Österreich in jüngster Zeit wieder verschlechtert habe.
Da der persönliche Erfolg und die soziale Anerkennung stark von beruflichen Leistungen abhängen, fehlt dem Arbeitslosen die Bestätigung seiner Umwelt. Darüber hinaus wird kritisiert, dass infolge von Seiten der Politik in den Medien ausgetragenen „Faulheitsdebatten“ ein Klima entstanden sei, das die Diskriminierung von Arbeitslosen begünstige.
Hohe Arbeitslosigkeit kann sich auch auf die Arbeitskräfte auswirken, die Arbeit haben. Die Angst vor Verlust des Arbeitsplatzes erzeugt einen starken psychischen Druck. Daher werden Arbeitsplätze wegen des damit verbundenen Risikos auch seltener gewechselt und man verharrt in einer sicheren Tätigkeit, selbst wenn diese einen krank und depressiv macht.

Da nun offensichtlich die Zunahme von psychischen Problemen in der Bevölkerung ein gesamtgesellschaftliches Phänomen ist fordert BDFA, dass alle Bürger und Institutionen des Landes zusammenarbeiten um das Problem der Arbeitslosigkeit zu lösen und nicht marginalisieren und die Gruppe der Arbeitslosen gegen die der Arbeitenden auszuspielen.

Deshalb wird Bunte Demokratie für Alle (BDFA) im Rahmen der WIENWOCHE am 27. September bis 28. September 2012, eine Arbeit und- Arbeitslosenmesse in den Räumlichkeiten der AK Wien veranstalten. Dort werden Workshops, Diskussionsveranstaltungen, Film und künstlerische Aktionen - auch in Zusammenarbeit mit anderen, an der WIENWOCHE teilnehmenden Gruppierungen wie Prekärcafé -  stattfinden. Themen wie „Organisation von Arbeitslosen“, „Was ist Arbeit“, „BGE“ werden behandelt und fügen sich in das Spektrum der folgenden Projekte der anderen TeilnehmerInnen ein.

 

Einladung zur Messe für Arbeit und Arbeitslosigkeit


28.09. - 29.09.2012
AK Wien, 1040, Theresianumgasse 14–16

Einladung zur Veranstaltung
Die Bunte Demokratie (BDFA) AK-Liste veranstaltet in Rahmen von WIENWOCHE eine Arbeits- und Arbeitslosenmesse - (Leitung/Moderation Charles Ofoedu).

Messe für Arbeit und Arbeitslosigkeit

28.09. - 29.09.2012
AK Wien, 1040, Theresianumgasse 14–16


Wie Arbeitslosigkeit definiert und wahrgenommen wird, unterliegt politischen und sozialen Aushandlungsprozessen. Jedoch haben arbeitslose Menschen – insbesondere Frauen und Migrant_innen – keine Lobby und werden nur selten gehört. Initiativen von Erwerbslosen schaffen sich selbst Möglichkeiten, um sich zu vernetzen und in politische Debatten einzugreifen. Dabei geht es nicht nur darum, die Solidarität unter Arbeitslosen zu fördern, sondern auch Bündnisse zwischen Arbeitssuchenden und Erwerbstätigen herzustellen.
Vor diesem Hintergrund bietet die "Messe für Arbeit und Arbeitslosigkeit" Gelegenheit für Austausch und Weiterbildung: Inputs und Workshops von und mit Vertreter_innen von Arbeitslosen-Initiativen und anderen Expert_innen stehen ebenso auf dem Programm wie künstlerische Auseinandersetzungen rund um die Themen Arbeit(slosigkeit) und soziale Rechte. So beschäftigt sich das aus einem Joblosen-Projekt hervorgegangene partizipative Theaterstück "LOS SUCH ARBEIT" sich mit der Frage des Grundeinkommens, während der dokumentarische Kurzfilm "da[sein]" die aktuellen Debatten über "Integration" und "Leistung" kritisch in den Blick nimmt.
Im Anschluss an die Arbeitslosenmesse und im Vorfeld der Arbeiterkammer-Wahlen 2013 startet BDFA eine Kampagne für das aktive Wahlrecht von Arbeitslosen innerhalb der AK Wien.

Sämtliche Veranstaltungen finden im Bildungszentrum der AK Wien statt:
1040, Theresianumgasse 14–16

Fr, 28.9., 11.00–21.00
durchgehend im Foyer des Bildungszentrums der AK Wien:
Videoinstallation "da[sein]" von Jakob Plattner, Michael Logar, Frank Greber, Christian Pfabigan, Leopold Singh sowie die multimediale Installation "wien prekär" von PrekärCafé.

Programmblock 1: Arbeitslosigkeit und Organisierung:

11.00–12.00: Impulsreferate und Diskussion mit Christoph Labenbacher (Vorstandmitglied BDFA), Karin Rausch (Aktive Arbeitslose), Mag. Ing. Martin Mair (Aktive Arbeitslose), Magdalene Suntinger, Kultur und Sozialanthropologie im Studentin im 3. Jahr.
12.30–15.30: Workshop mit Dr. Werner Titelbacher (Sozialwissenschaftler, sinnvoll tätig sein – Netzwerk für gemeinsame selbstbestimmte Arbeit)
16.30–17.30: Theaterstück "LOS SUCH ARBEIT!" von Utopietheater WÜST

Programmblock 2: Statt Wien (in Kooperation mit IG Regierungskunst):

18.00: Podiumsdiskussion "Wien verbindet – Wien organisiert. Warum nicht auch die BettlerInnen?" mit Ronald Frühwirth (Jurist), Ulli Gladik (Filmemacherin, Bettellobby Wien), Stephan Olah (Maurer, Bettler), Birgit Hebein (Die Grünen Wien) und anderen Vertreter_innen der Wiener Stadtregierung

Sa, 29.9., 11.00–18.30
durchgehend im Foyer des Bildungszentrums der AK Wien:
Videoinstallation "da[sein]" von von Jakob Plattner, Michael Logar, Frank Greber, Christian Pfabigan, Leopold Singh sowie die multimediale Installation "wien prekär" von PrekärCafé

Programmblock 3: Un-/Unterdokumentiertes Arbeiten:

11:00–13:00: Workshop mit Julia Serdarov (Initiative für Zivilcourage) und David Herzog (IGEL – Interessengemeinschaft der Erwerbslosen
München)

Programmblock 4: Grundeinkommen:
 
14.00–17.30: Impulsreferate mit anschließendem Workshop (in Kooperation mit Sidy Mamadou Wane und Netzwerk KuKuMA) mit Karl Reitter (Philosoph, Mitglied des Netzwerks Grundeinkommen), Milena Bister (Soziologin, Agru Grundeinkommen, angefragt),
Moderation: Katharina Röggla
17.30: Performance "Drum2dance" von Tricollors
ab 18.00: Volxküche

Charles Ofoedu – Obmann der BDFA
Bunte Demokratie Für Alle – Ak-Liste
office@bdfa.at
www.bdfa.at

 

August & September 2012

"Oder Österreich" zu sehen auf OKTO

Wir haben die Gelegenheit den Film der BDFA „oder Österreich“ auf Okto zu zeigen.

Hier die Sendetermine -
Erstaustrahlung: 11.August 2012 um 20:00 Uhr
Wiederholungen:
am Sonntag, den 19.08.2012 um 18:10 Uhr auf OKTO TV
am Samstag, den 25.08.2012 um 22:00 Uhr auf OKTO TV
und am Sonntag 02.09.2012 (Uhrzeit wird noch auf OKTO TV bekanntgegeben!)

Okto TV - reinschauen unter: http://okto.tv/

 

Festival 2012
Unsicheres Terrain
12. bis 26. Mai

Der BDFA unterschützt folgende Musikerinnen im Rahmen von Soho in Ottakring Festival 2012:

Eröffnungsprogramm
12. Mai, 18.00 bis Mitternacht, Yppenplatz, 1060

19.00 Uhr, Hottensiah & The Mashariki Band.
Contemporary Urban Afro. Hosted by: BDFA – Bunte Demokratie für Alle

21.00 Uhr, Ragnarhof, Grundsteingasse 12/ Hofgebäude: Yasmin Hafedh.
Rapmusik live mit DJ Bacchus Hosted by: BDFA – Bunte Demokratie für Alle

25. Mai, 20 Uhr, Ragnarhof, Grundsteingasse 12/ Hofgebäude:
esra özmen (Esrap)
Hosted by: BDFA – Bunte Demokratie für Alle



September 2011

Do, 8 September
- Schikaneder Kinobar
Margaretenstrasse 24
Wien 1040

http://www.schikaneder.at

Party & dj balkanezz von 22:00 - 03:30 Uhr

Eintritt frei!

und

Fr, 16 September


BOEM* Gallery
Koppstraße 26
Wien 1160

http://boem.postism.org/blog/

Film, Diskussion und Party Abend mit dj balkanezz, organisiert durch:

BDFA - Bunte Demokaratie für Alle



19:30: Film (60 min.)
"oder Österreich - Die neue Reise ins bekannte Wien"
& Diskussion; im Anschluss: Ethno & World Party mit dj balkanezz
Infos zu "oder Österreich" hier!

Eintritt frei!


August 2011

Crash Course in Immigration Legislation 2011 - Information on the new risks and discrimination

Read our PFD File -

Juli 2011
Fotorücklick - EsRap - Preisübergabe am Wiener Donauinselfest


Juni 2011

 *femous - ein Projekt von Silvia Jura und Susi Rogenhofer.*

 100 Jahre Frauentag – 200 Tage Programm von März bis September

2011 wurde, ähnlich dem Mozartjahr, ein femous Jahr ausgerufen!  Denn  es ist Zeit für mehr Sichtbarkeit von Frauen in der Musik. Wir  zelebrieren weibliche Diversität auf den Bühnen Österreichs und  fördern die Entwicklung und Professionalisierung  von Frauen in der Musikbranche.

Die Plattform femous ist als großes Vernetzungs- und  Sichtbarmachungsfestival konzipiert: von März bis September 2011, mit  mehr als 100 Veranstaltungen in 200 Tagen, zeigt, fördert und
 entwickelt femous famous-female Culture aus/in den  Bereichen Jazz, Worldmusic, elektronischer Musik,  Advanced Pop,  zeitgenössischer Musik an den Schnittstellen zu Tanz, Performance,
Literatur, bildender Kunst und Film.

Mit großen Eigenveranstaltungen wie der femous centenary night am  19.3. in der Ottakringer Brauerei, Kooperationen mit bedeutenden  Festivals, der Gründung einer eigenen, genreübergreifenden und interkulturellen Formation – *femous orchestra*, dem Angebot von Workshops und genderspezifischen Coachings im Musikbereich ist femous  eine umfassende Initiative, die die österreichische Musiklandschaft  nachhaltig beeinflusst.

Musikalische Kooperationspartner sind u.a. Donaufestival, Ars  Electronica, Wir sind Wien/Festival der Bezirke, Popfest, Ö1 und  fm4/planet.tt Bühnen Donauinselfest, Jeunesse, Remise Bludenz, Fluc,
Leopold, Flex und viele andere mehr…die Vernetzung mit der  Zivilgesellschaft, insbesondere mit Frauen-, Queer- und  Migrantinnenorganisationen ist integrativer Teil unseres Konzeptes.

Die Kooperation mit dem Jazzfest Wien, die seit Juni 2010 im Gespräch  war, und das Ziel hatte, herausragende Musikerinnen und Künstlerinnen  im Jazz zu fördern, findet jedoch leider nicht statt. Zwei Tage femous  Programm des Jazzfest Wien, geplant im Porgy & Bess, fallen aus. Der künstlerische Leiter des Porgy & Bess Christoph Huber legte sein Veto  gegen zwei Nächte ein, die ausschließlich mit weiblichen Musikern  bespielt werden sollten. Das Porgy & Bess ist ein öffentlich subventionierter Club, der durchschnittlich drei weiblich geführte  Acts pro Monat, bei über 30 Veranstaltungen, auf die Bühne bringt…

 Eindeutig: es ist Zeit für mehr femous culture – auch im Porgy & Bess!
 KONTAKT: Silvia Jura

Hier die links zum FEMOUS Blog
 http://femous.blogspot.com/2011/05/esrap-femous-award-gewinnerin-2011.html
 http://femous.blogspot.com/2011/05/femous-award-donauinselfest-2011.html

April 2011

"Oder Österreich" zu sehen auf OKTO

Wir haben die Gelegenheit den Film der BDFA „oder Österreich“ auf Okto zu zeigen.

Hier die Sendetermine -
Erstaustrahlung: 16.April um 21:00 Uhr
Wiederholungen:
24.April um 18:50 und 30.April um 22:55.

Eine weitere Wiederholung ist für den 7.Mai geplant - die genaue Uhrzeit
steht noch nicht fest wird aber auf der Homepage www.okto.tv/programm
publiziert!

Okto TV - reinschauen unter: http://okto.tv/

Jänner 2010

Endlich Online - der Trailer zu "Oder Österreich" - Ein Film von David Bruckner im Auftrag der BDFA

August 2009

Statements der BDFA Mitglieder

Endlich online - das BDFA Interview mit zahlreichen Statements

Movie Stream - Hier downloaden

(Audio Stream) Hier downloaden

Unbenanntes Dokument

            Impressum     
last update-07.11.2015 17:00 / copyright 2009 @ BeeOnWeb