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Postgraduale Studien am Department Migration und Globalisierung der Donau-Universität Krems

Studiengänge Beginn Herbst 2014

Migrationsmanagement/Migration Studies
Migration beeinflusst heute jeden Lebensbereich: Zu- und Abwanderung wirken sich auf Volkswirtschaft und Betriebe
aus, Bildung, Gesundheits- und Sozialsysteme verändern sich. Der Lehrgang Migrationsmanagement bietet Hintergrundwissen
über Migrationen, analysiert die Politiken von EU und einzelnen Mitgliedsstaaten vor dem Hintergrund der jeweiligen
Migrationsmodelle und ermöglicht Handlungskompetenz, um Integration für alle gewinnbringend zu gestalten.

Migrationspädagogik
Die Auswirkungen der wachsenden Mobilität sind schon seit langem im Schulwesen spürbar:
Mehrsprachigkeit in Klassenräumen, kulturelle Vielfalt, aber auch manche Schwierigkeiten. Inhalt des Lehrgangs
Migrationspädagogik sind Methoden der pädagogischen Arbeit im Kontext von Migration, sowie Konzepte der kulturellen Vielfalt.

Migrationssensibles Wohnmanagement
Dieser Lehrgang  vermittelt Fachwissen und Kompetenzen, die das Zusammenleben im Wohnumfeld attraktiver gestalten,
die Integration in der Vielfalt fördern, Konfliktpotenziale im Vorfeld erkennen und ihnen, auch aus einer interkulturellen
Perspektive, entgegenwirken.

Intercultural Competences
Der Lehrgang Interkulturelle Kompetenz ist auf den Austausch mit internationalen Vortragenden fokussiert, um Stereotypen
über Kulturen bewusst zu machen, eigene Haltungen und eigenes Handeln zu reflektieren und gegebenenfalls anzupassen,
um Zusammenarbeit in heterogenen Kontexten zu erleichtern.

Integrative Regionalentwicklung
Hier wird erstmals eine praxisnahe Weiterbildung für das Management von Kommunen, Gemeinden und Regionen angeboten,
in der soziale, ökonomische, ökologische, politische und europäische Aspekte in die Regionalentwicklung integriert werden.
Damit werden der Regionalentwicklung neue Impulse gegeben. Indem integrativ gedacht, geplant und agiert wird, ergeben sich
neue Möglichkeiten für einen effizienteren Einsatz der zur Verfügung stehenden finanziellen Mittel für die regionale Infrastruktur
und die sozialen Dienste.

Cross-Cultural management in the European Union
Internationalisierung und Globalisierung sind heute ein bestimmender Faktor des Wirtschaftslebens. Die Zusammenarbeit von
Menschen unterschiedlicher kultureller Herkunft ist dabei unausweichlich und notwendig. Doch Werte, Anschauungen,
Traditionen und manchmal versteckte, unbewusste Handlungsmuster der Akteure beeinflussen Entscheidungen und sind oft
bestimmend für Erfolg oder Misserfolg. Diese Zusammenhänge zu verstehen und damit erfolgreiche Kommunikation auf allen
Ebenen möglich zu machen, ist das Ziel dieses Intensiv-Kurzprogramms.

Strategic Management in the European Union
Der Europäische Markt bietet Unternehmen zahlreiche Chancen, aber auch Herausforderungen. Das Verstehen der Mechanismen
der Europäischen Union, ihrer rechtlichen und institutionellen Rahmenbedingungen, ist ein entscheidender strategischer Faktor für
den wirtschaftlichen Erfolg in dieser Region. Dieser kompakte Kurzlehrgang bietet das grundlegende Wissen, um sich in Europa und
auf den europäischen Märkten erfolgreich zu bewegen.

Anmeldung und weiterführende Information und Stipendienmöglichkeiten jeweils unter
www.donau-uni.ac.at/mig/studienangebot oder 027 32/ 893 24 17

 

 

 

EU WAHL2014 - 24.Mai

Gedanken zur EU Wahl

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AK Bericht über die Erledigung zu den Anträgen der 161. Vollversammlung

 

 

 

AK Wahl

11 bis 24. März 2014

Wir bedanken uns für eure Stimme!

Danke! Danke!! Dankeschön!!!

 

 

Das AK Wahlergebnis 2014 im Detail

 

 

 

 

 

Download des bdfa AK Wahl Folders 2014

 

AK Wahl 2014 von 11.-24.März 2014
Ihre Stimme gibt der Gerechtigkeit mehr Gewicht

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Protestbrief an Staatssekretär Sebastian Kurz
Dienstag, 23. April 2013 17:44

Sehr geehrter Herr Staatssekretär Sebastian Kurz,

Ich habe erfahren, dass die Einbürgerungsreform, die von ihnen ausgearbeitet hat, und trägt der Titel „Staatsbürgerschaft durch Leistung“ wird bald im Ministerrat diskutiert. Ich sehe das Reformentwurf von ihnen als ein Einbürgerungsstopp für alle Menschen mit* *Migrationhintergrund*, *die nicht 3 Jahre lang ein Jahreseinkommen von zumindest 12.000-15.000 Euro netto nachweisen können. Sehr geehrter Staatssekretär Sie wissen ja, dass viele Menschen in Österreich, InländerInnen auch, verdienen viel weniger als 12.000-15.000 Euro netto. Viele Menschen mit Migrationhintergrund leben seit 20 Jahren oder mehr in Österreich, haben auch Leistungen, trotzdem kriegen Sie keinen Österreichbürgerschaft, weil ihre Einkommen wenig ist. Ich finde das Ungerecht und gehört weg. Ich wünsche mir einem Slogan: Einbürgerung für alle, die lang hier leben und einen Einkommen hatten.

Ich bitte Sie um das Interesse der Menschen mit Migrationhintergrund im Ministerrat treffen zu schützen.

Mit freundlichen Grüßen
Charles Obiora Ofoedu
Obmann der BDFA - www.bdfa.at

*****

Antwort aus dem Bundesministerium für Inneres - Büro Sebastian Kurz
Mittwoch, 24.April 2013 11:19

Sehr geehrte Damen und Herren,

herzlichen Dank für Ihr Schreiben an Staatssekretär Sebastian Kurz.
Wir dürfen Ihnen dazu gerne folgende Informationen mitteilen, um Ihnen ein gutes Bild zur geplanten Novellierung des Staatsbürgerschaftsgesetzes zu ermöglichen:

Die österreichische Staatsbürgerschaft ist ein hohes Gut, das die Republik zu vergeben hat. Es ist daher sachlich, dass die Verleihung nur unter klaren Voraussetzungen möglich ist. Dem Nachweis ausreichender finanzieller Mittel und damit eines gesicherten Lebensunterhaltes kommt dabei eine ganz wesentliche Bedeutung zu.

Gemäß der geltenden Rechtslage ist der Lebensunterhalt für eine Einzelperson zusammengefasst dann als hinreichend gesichert anzusehen, wenn das frei verfügbare Einkommen im Durchschnitt der letzten 3 Jahre rund 837 € monatlich betragen hat. Diese Einkommensgrenze kann keineswegs als überzogen angesehen werden. Das gleiche Einkommenserfordernis wird im Übrigen bereits für die Erlangung eines Aufenthaltsrechts in Österreich verlangt.

Einem derzeit in Ausarbeitung befindlichen Änderungsvorschlag zum Staatsbürgerschaftsgesetz zu Folge, soll diese Einkommensberechnung im Sinne der Staatsbürgerschaftswerber künftig flexibler gestaltet werden. Demnach muss dieser monatliche Betrag künftig nicht mehr unbedingt in den letzten 3 Jahren vor Antragstellung, sondern in 3 Jahren innerhalb der letzten 6 Jahre vorliegen. Dies wird in vielen Fällen – insbesondere bei jenen, die aufgrund ihrer Erwerbssituation über fallweise unregelmäßiges Einkommen verfügen (z.B. Saisonarbeitskräfte) – den Nachweis der erforderlichen finanziellen Mittel deutlich erleichtern. Darüber hinaus ist vorgesehen, dass Personen, die aus nicht von ihnen zu vertretenden Gründen dauerhaft nicht oder nicht ausreichend am Erwerbsleben teilnehmen können (z.B. schwere Krankheit oder Behinderung), keinen Einkommensnachweis vorlegen müssen.

Ganz allgemein darf darauf hingewiesen werden, dass eine Person, die aktuell über ein zu niedriges Einkommen verfügt, nicht strukturell– gleichsam auf immer – vom Erwerb der österreichischen Staatsbürgerschaft ausgeschlossen ist. Es steht dem Betreffenden jederzeit frei, zu einem künftigen Zeitpunkt, zu dem er die Voraussetzungen erfüllt, die Staatsbürgerschaft zu beantragen und zu erhalten.

Es darf allgemein festgehalten werden, dass EWR-Bürger – genauso wie in Österreich Geborene – die Staatsbürgerschaft bereits nach 6 Jahren rechtmäßigen und ununterbrochenen Aufenthalt in Österreich erlangen können. Bei Einbürgerung der Eltern von Minderjährigen kann die Verleihung der Staatsbürgerschaft außerdem in einem gemeinsamen Verfahren und unter erleichterten Bedingungen auf diese erstreckt werden.
Wenn ein Betreffender bereits als Kleinkind nach Österreich gekommen ist, wird betont, dass es selbstverständlich in der Verantwortung jedes Einzelnen bzw. dessen gesetzlichen Vertreters liegt, die Verleihung der Staatsbürgerschaft zum entsprechenden Zeitpunkt auch tatsächlich zu beantragen.

Abschließend darf zudem noch auf weitere Aspekte der geplanten Novellierung des Staatsbürgerschaftsgesetzes verwiesen werden, wodurch u.a. maßgebliche Verbesserungen für Personen mit Behinderungen, für Putativösterreicher und für uneheliche Kinder österreichischer Väter möglich gemacht werden.

Wir hoffen Ihnen damit einen kompakten Überblick zur geplanten Novellierung des Staatsbürgerschaftsgesetzes ermöglicht zu haben.

Mit freundlichen Grüßen,
Juliana Haumer

Bundesministerium für Inneres
Büro des Staatssekretärs Sebastian Kurz
Minoritenplatz 9 - 1014 Wien

 

02.01.2013

Arbeit und Menschenwürde für AsylwerberInnen

Die Flüchtlinge vom RefugeeCampVienna weisen im Ihrem Protest unter anderem auf Missstände im österreichischen Grundversorgungssystem hin. Viele Probleme wären leichter zu lösen, wenn die AsylwerberInnen für sich selbst sorgen dürften. Das Ausländerbeschäftigungsgesetz erlaubt es (nach Ersatzkräfteverfahren) AsylwerberInnen drei Monate nach Stellen des Asylantrags zu beschäftigen. Dieser Zugang zum Arbeitsmarkt wird allerdings durch einen 2004 herausgegebenen Erlass (s.g. Bartensteinerlass) sehr stark eingeschränkt.

Die AsylwerberInnen werden durch de facto Arbeitsverbot auch dazu gedrängt „undokumentiert“ zu arbeiten. In diesen illegalen Beschäftigungsverhältnissen sind die KollegInnen nicht nur erpress- und ausbeutbar, sie führen auch dazu, dass sozial-, arbeits- und kollektivvertragsrechtliche Standards unterlaufen werden.

Vor diesem Hintergrund unterstützen wir mit Nachdruck insbesondere jene Forderung der protestierenden Flüchtlinge nach Zugang zum Arbeitsmarkt so wie Deutschkursen und anderen Bildungsmaßnahmen schon während des Asylverfahrens. Die so erworbenen Kenntnisse helfen den Menschen auch in dem Fall, dass sie in Österreich nicht Asyl bekommen und in ihr Herkunftsland zurückkehren müssen.


Asyl in Not
asylkoordination österreich
Beratungszentrum für Migranten und Migrantinnen
BDFA – Bunte Demokratie für Alle
GPA-djp – Gewerkschaft der Privatangestellten - Druck Journalismus Papier
PrekärCafé
PRO-GE – Die Produktionsgewerkschaft
UG – Unabhängige GewerkschafterInnen im ÖGB

 

Was ist Dumpstern? - Eine Möglichkeit zur Selbstorganisation? Was steckt dahinter?


 

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